steht für kommunikatives und soziales Design, für sorgfältige Verarbeitung mit ressourcenbewusster Ausrichtung.

Abgelegte Krawatten aus reiner Seide, ein traditionell der Herrenmode zugeordnetes Accessoire, sind der Stoff aus dem Armbänder und Colliers zu Unikaten gefertigt werden. Mit einem Drittel des Reinerlöses wird der Verein Sabatina e. V. (Hilfe für unterdrückte, missbrauchte und schutzlose Frauen) unterstützt. Dank all jenen, die Krawatten zur Verfügung stellen als Beitrag für ein gelingendes wiederFairwenden.

 

Auf Märkten, die rechtzeitig auf der Webseite oder auf Facebook bekannt gegeben werden, können Sie aus einem vielfältigen Angebot wählen.

 

Projektbetreuung: Johanna Goldgruber, WWW.JOHANNAGOLDGRUBER.COM

Design und Verarbeitung: Anna Goldgruber

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ARMBÄNDER und COLLIERS

Sabatina James stammt aus Pakistan, kam als 10-jähriges Kind mit ihrer Familie zunächst nach Sarleinsbach (Oberösterreich) und besuchte später ein Gymnasium in Linz. Sabatina James war vom Schicksal der Zwangsverheiratung betroffen, konnte sich widersetzen und engagiert sich jetzt mit unglaublich viel Mut für muslimische Frauen, die von Gewalt und Zwangsverheiratung bedroht sind, sowie für verfolgte Christen in islamischen Ländern.

 

Im Leserbrief, der in KI 02/2013 (internationales, christlich-ökumenisches Nachrichtenmagazin) veröffentlicht wurde, berichte ich über Erfahrungen, die zur Entwicklung des Projektes wiederFAIRwenden führten und den Anstoß gaben, den Verein Sabatina e. V. zu unterstützen. Aus persönlicher und pädagogischer Verantwortung möchte ich mich mit dem wiF-projekt mit Männern und Frauen gemeinsam für die Menschenrechte der Frau einsetzen. Verbindende Aspekte finden in der Verschränkung von zur Verfügung gestellten Krawatten mit einer Neugestaltung zu Armbändern und Colliers einen symbolischen Ausdruck.

 

Leserbrief: Leichtes Schlagen erlaubt

 

Ich protestierte gegen Textpassagen auf einer Schulwebseite zu Fragen der Weltreligionen, die aus dem frauenfeindlichen, menschenunwürdigen Referat „Die Frau im Islam“ von Mag. Amir Zaidan, stammten.

 

In dem Referat wird z.B. ein Geschlechterverhältnis positioniert, indem der Mann über die Frau bestimmt. Das brutale Schlagen der Frau ist verboten, das leichte Schlagen ist erlaubt. Die Reisefreiheit wird zum „Schutz der Frau“ eingeschränkt, da es trotz der sicheren Verkehrsmittel in vielen Ländern Belästigung und Vergewaltigung überall gibt, wird argumentiert. Für die Inhalte zur islamischen Religion auf der Schulwebseite waren die Gastreferenten Dipl.Päd. Moussa Al-Hassan-Diaw und Mag. Barbara Mayerhofer-Diaw verantwortlich. Meine kritische Auseinandersetzung zu dem Referat wollte ich überprüfen lassen und leitete deshalb meine Kritik 2009 schriftlich an die zuständigen Experten und Diözesanbeauftragten und an Bischof Dr. Ludwig Schwarz. Erst im Sommersemester 2010 wurden die Textpassagen aus Amir Zaidans Referat auf Grund meiner Kritik und trotz massiver Intervention von Moussa Al-Hassan-Diaw bei dem provisorischen Schulleiter an meiner Arbeitsstelle zur Gänze von der Schulwebseite entfernt. Diese Entscheidung kam durch die Unterstützung vieler KollegInnen zustande und spricht für die Anerkennung der Menschenrechte.

 

Ich plädiere für einen wirklich ernst gemeinten, fairen, interkulturellen und interreligiösen Dialog, in dem eine kritische Meinungsäußerung zu Themen des Islam nicht zu Einschüchterungsversuchen führt.